{"id":78,"date":"2018-05-09T15:07:00","date_gmt":"2018-05-09T15:07:00","guid":{"rendered":"https:\/\/container-art-project.de\/?p=78"},"modified":"2023-01-22T11:03:50","modified_gmt":"2023-01-22T11:03:50","slug":"frachtbrief","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/container-art-project.de\/?p=78","title":{"rendered":"Frachtbrief"},"content":{"rendered":"\n<p>Prof. Michael Lingner <strong>\u201eFrachtbrief\u201c<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>zum Container-<em>Art<\/em>-Project<\/p>\n\n\n\n<p><strong>I)<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Es kommt immer h\u00e4ufiger vor, dass auch ganz gew\u00f6hnliche Dinge in der \u00d6ffentlichkeit ohne weiteres als Kunst pr\u00e4sentiert werden. Durch diese Weise des \u201eLabeling\u201c wird versucht, f\u00fcr alles M\u00f6gliche besondere Aufmerksamkeit und eine zus\u00e4tzliche Aufwertung zu erreichen. Das geschieht gemeinhin aus&nbsp;<em>kommerziellen&nbsp;<\/em>Interessen und f\u00fchrt inzwischen bei den meisten Adressaten nicht einmal mehr zu leichten Irritationen.<\/p>\n\n\n\n<p>Immer seltener kommt es aber \u00fcberhaupt noch vor, dass die Deklaration von Alltagsdingen zur Kunst tats\u00e4chlich ernst gemeint, also mit einem&nbsp;<em>ideellen&nbsp;<\/em>Anspruch verbunden wird. Doch auch dann stellt sich allenfalls noch f\u00fcr die wenigen, denen au\u00dfer ihrem eigenen Wohlstand alle anderen Werte ohnehin gleichg\u00fcltig sind, die heikle Frage: Wie kann denn etwas Kunst sein, obwohl es sich dabei offensichtlich um kein Werk eines K\u00fcnstlers handelt? Und dahinter lauert dann gleich noch die leidige Thematik, was denn Kunst \u00fcberhaupt sei?<\/p>\n\n\n\n<p>Aufgrund seiner m\u00e4zenatischen Finanzierung ist das \u201eContainer-<em>Art<\/em>-Project\u201c (C<em>A<\/em>P) nicht durch die Verfolgung unmittelbar kommerzieller Ziele motiviert. Deswegen macht es Sinn, den im Projektnamen formulierten k\u00fcnstlerischen Anspruch entgegen dem gegenw\u00e4rtigen Trend zur inflation\u00e4ren Ver- und Entwertung von Kunst keinesfalls leichthin zu ignorieren. Da indes dem Container nichts K\u00fcnstlerisches direkt anzusehen ist, bedarf die Frage, worin denn dessen k\u00fcnstlerische Qualit\u00e4t eigentlich bestehen k\u00f6nnte, einiger hoffentlich zur weiteren Diskussion anregender theoretischer \u00dcberlegungen:<\/p>\n\n\n\n<p><strong>II)<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Beginnen wir mit unserem Nachdenken beim Container als dem Kern des Projektes und versuchen, diesen im Kunstkontext zu positionieren, so dr\u00e4ngen sich unweigerlich die \u201eready-mades\u201c von MARCEL DUCHAMP als Orientierungshilfe auf. Sie sind das historische Vorbild, wie (industriell) gefertigte<\/p>\n\n\n\n<p>Gebrauchsgegenst\u00e4nde erstmalig bewusst zu Objekten \u00e4sthetischer Erfahrung gemacht worden sind. Um das zu erreichen, hatte Duchamp auf die von Institutionen generell ausgehende wertsteigernde Definitionsmacht vertraut und es am Anfang des 20. Jahrhunderts unternommen, bestimmte, ihm zuf\u00e4llig begegnete Fundsachen (\u201eobjets trouv\u00e9s\u201c) in Museumsausstellungen einzuschleusen.<\/p>\n\n\n\n<p>Zwar ist es ebenso ein wesentliches Ziel des von dem Architekten Sven Erik Dethlefs initiierten Container-Projekts, es im \u201eBetriebssystem Kunst\u201c zu etablieren und zur Geltung zu bringen; und ebenso wie den damaligen \u201eready-mades\u201c sind dem Container selbst eben keinerlei Besonderheiten eigen, welche ihn augenscheinlich als Kunst ausweisen. Umso bemerkenswerter ist es, dass dem heutigen Inklusionsversuch des CAP in die Kunstwelt ein v\u00f6llig anderen Konzept zugrunde liegt, als es seinerzeit Duchamp verfolgt hat:<\/p>\n\n\n\n<p>Bei Duchamp waren die jeweiligen&nbsp;<em>konkreten&nbsp;<\/em>Eigenschaften des Raumes, der zur Pr\u00e4sentation der ready-mades diente, f\u00fcr deren Status als Kunst unerheblich. Es war vielmehr v\u00f6llig ausreichend, irgendetwas nach Art eines Werkes in den R\u00e4umlichkeiten einer Kunstinstitution auszustellen, um dadurch das Verhalten von Besuchern derart zu beeinflussen, dass allt\u00e4gliche Gebrauchsgegenst\u00e4nde f\u00fcr sie \u00e4sthetisch betrachtbar wurden. Im Unterschied dazu erweisen sich gerade die ganz konkreten materialen Eigenschaften des Container-Raumes als unerl\u00e4sslich daf\u00fcr, dass etwas an sich blo\u00df Allt\u00e4gliches k\u00fcnstlerisch transformiert werden kann.<\/p>\n\n\n\n<p>Denn anders als bei Duchamp, wo jeder Raum v\u00f6llig unsinnlich und nur rein&nbsp;<em>institutionell&nbsp;<\/em>definiert wird f\u00fcr Kunst pr\u00e4destiniert zu sein, sind f\u00fcr den Container gerade seine materialen Eigenschaften bestimmend und verleihen ihm ein h\u00f6chst&nbsp;<em>funktionales&nbsp;<\/em>Aussehen. So erscheint die Form des Containers durch und durch als zweckm\u00e4\u00dfig, doch ohne dabei auf die Erf\u00fcllung eines bestimmten Zweckes ausgerichtet zu sein. Seine Besonderheit besteht also darin, dass sich an ihm etwas so Paradoxes wie eine Zweckm\u00e4\u00dfigkeit ohne Zweck zeigt. Der Raum des Containers kann insofern als&nbsp;<em>zweckfrei&nbsp;<\/em>erscheinen, obwohl er tats\u00e4chlich \u00fcberhaupt nicht zwecklos, sondern auf vielf\u00e4ltige Weise sehr wohl nutzbar ist.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>III)<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Auch wenn in ebensolcher Zweckfreiheit nach I. KANT eine der Grundvoraussetzungen f\u00fcr das \u00c4sthetische liegt, w\u00e4re es verfehlt, den Container als solchen nun gleich zum Kunstwerk zu (v)erkl\u00e4ren. Allerdings ist ihm allemal die an sich schon ziemlich au\u00dfergew\u00f6hnliche und durchaus kunstaffine Qualit\u00e4t eines&nbsp;<strong>Freiraums*&nbsp;<\/strong>zuzusprechen. Dabei kommt diesem im Unterschied zu seinen sonst lediglich station\u00e4r vorkommenden Auspr\u00e4gungen noch ein besonderer Vorzug zu. Aufgrund der den Container-Raum auszeichnenden&nbsp;<em>Mobilit\u00e4t&nbsp;<\/em>erf\u00e4hrt die Freiheitlichkeit des durch ihn gegebenen Freiraums sogar noch eine deutliche Steigerung.<\/p>\n\n\n\n<p>Was diese Steigerung eigentlich bedeutet und die Wertsch\u00e4tzung von Freiraum generell begr\u00fcndet, l\u00e4sst sich \u2013 zwar immer noch abstrakt genug, aber doch durchaus ein wenig greifbarer \u2013 als&nbsp;<em>Er\u00f6ffnung und Erweiterung von M\u00f6glichkeiten&nbsp;<\/em>beschreiben. Die Leistung von Freiraum, um es kurz und knapp zu formulieren, besteht also darin, etwas erm\u00f6glichen zu k\u00f6nnen. Wenn vom Konsens dar\u00fcber ausgegangen wird, dass Kunst auf jeden Fall \u00fcber die (all)gemeine Wirklichkeit ins M\u00f6gliche hinausweisen soll, ist Freiraum f\u00fcr ihre Existenz zu Recht als&nbsp;<em>notwendige&nbsp;<\/em>Voraussetzung anzusehen.<\/p>\n\n\n\n<p>Andererseits hat der genauso als hochgradig unbestimmt, latent beliebig und gewisserma\u00dfen als schlicht leer charakterisierbare Freiraum auch ebendiese negativen Kehrseiten. Das verdeutlicht nochmals, dass der Container und sein Freiraum es als solche keineswegs hergeben, selbst f\u00fcr ein Kunstwerk gehalten zu werden. Aber zumal als ein durch seine Mobilit\u00e4t noch potenzierter Freiraum vermag der Container sehr wohl als gewisserma\u00dfen ein&nbsp;<em>Werk-Zeug&nbsp;<\/em>zu taugen, um etwas K\u00fcnstlerisches zu erm\u00f6glichen. Damit allerdings Kunst dann tats\u00e4chlich auch&nbsp;<em>verwirklichbar&nbsp;<\/em>wird, muss daf\u00fcr zu der bereits benannten&nbsp;<em>notwendigen&nbsp;<\/em>noch eine&nbsp;<em>hinreichende&nbsp;<\/em>Voraussetzung hinzukommen.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>IV)<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Es bedarf n\u00e4mlich dar\u00fcber hinaus einer&nbsp;<em>inhaltlichen&nbsp;<\/em>Bestimmung dessen,&nbsp;<em>was&nbsp;<\/em>denn der Freiraum eigentlich erm\u00f6glichen soll, damit etwas der Kunst wirklich zuzurechnen ist. Gewiss besteht in der potentiellen Befreiung von Konventionen und Normierungen oder in der weitgehenden<\/p>\n\n\n\n<p>Selbstbestimmbarkeit von Regeln eine wesentliche Funktion von Freiraum. Aber der eigentliche Sinn eines nicht nur als Selbstzweck verstandenen Freiraums erf\u00fcllt sich im Metier der Kunst vor allem und allererst dann, wenn den Rezipienten individuelle Handlungsentscheidungen erm\u00f6glicht werden, denen der Charakter des&nbsp;<em>Unwahrscheinlichen&nbsp;<\/em>zukommt.<\/p>\n\n\n\n<p>Denn um ohne R\u00fcckgriffe auf Mystik und Esoterik oder dergleichen dann Ergebnisse sch\u00f6pferischer Kreativit\u00e4t qualifizieren zu k\u00f6nnen, gibt es daf\u00fcr kaum ein anderes rational und ggf. auch empirisch nachvollziehbares Kriterium, als \u00fcber diese nach dem ihnen eigenen Grad an&nbsp;<em>Unwahrscheinlichkeit&nbsp;<\/em>zu urteilen. Was hier als Frage nach der Zugeh\u00f6rigkeit zur und der Qualit\u00e4t von Kunst problematisiert wird, ist also mit der in diesem Rahmen nicht weiter begr\u00fcndbaren und so f\u00fcr evident gehaltenen These zu beantworten, dass als Voraussetzung f\u00fcr beides die&nbsp;<em>Erm\u00f6glichung des Unwahrscheinlichen**&nbsp;<\/em>gelingen muss. (1)<\/p>\n\n\n\n<p>Die Erm\u00f6glichung des Unwahrscheinlichen als ein zwar rationales, aber \u00fcbrigens immer noch gen\u00fcgend Geheimnisse bergendes Merkmal von Kunst theoretisch zu behaupten, kann zugleich als ein an die K\u00fcnstlerschaft gerichtetes praktisches Postulat gelesen werden. Nach traditionellem Kunstverst\u00e4ndnis war damit gemeint, dass es dem K\u00fcnstler_in (\u00a7) m\u00f6glich sein soll, das Unwahrscheinliche durch Schaffen eines Werkes zu verwirklichen; so wird etwa erwartet, ein Werk m\u00f6ge unwahrscheinlich sch\u00f6n, neu, kritisch oder wie auch immer geartet sein \u2013 je nach Gusto. Sobald das der Fall zu sein scheint, gilt das Geschaffene als Kunstwerk und sein Autor als K\u00fcnstler_in.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>V)<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Diese auf K\u00fcnstler und Werk fixierte Kunstauffassung hat eine lange Tradition, ist aber eigentlich ein Auslaufmodell. Doch aufgrund ihrer Konformit\u00e4t mit dem vorherrschenden Vermarktungsdrang kultureller Produkte ist diese Anschauung und der dazu geh\u00f6rige Geniegedanke nach wie vor dominant. Gleichwohl gibt es durchaus auch progressive Alternativen dazu. F\u00fcr den hiermit eingef\u00fchrten<em>transmaterialistisch&nbsp;<\/em>genannten Kunstbegriff, dessen Kerngedanke sich auch sonst bei Experten durchzusetzen beginnt, gilt es, Kunst nicht mehr in einem unwahrscheinlichen&nbsp;<em>materialen Erzeugnis&nbsp;<\/em>zu sehen, sondern sich als ein unwahrscheinliches&nbsp;<em>mentales Ereignis&nbsp;<\/em>vorzustellen. Kunst realisiert sich dann nicht mehr allein durch die Betrachtung eines vom K\u00fcnstler vorgegebenen materialen Objektes. Vielmehr ist sie dem Rezipienten prim\u00e4r als ein real zu&nbsp;<em>erhandelnder&nbsp;<\/em>Prozess&nbsp;<em>auf<\/em>gegeben.<\/p>\n\n\n\n<p>Gem\u00e4\u00df diesem auf den Rezipienten zentrierten, gewisserma\u00dfen kundenorientierten Kunstbegriff, ist der Container statt als Objekt der Betrachtung als ein&nbsp;<em>Handlungsinstrument&nbsp;<\/em>(Werk-Zeug) zu verstehen und zu handhaben. Seine Funktion besteht darin, den beteiligten Rezipienten ein au\u00dfergew\u00f6hnliches Handlungsfeld, gleichsam eine Wunschmaschine anzubieten, damit sich unwahrscheinliche Verhaltens- , Kommunikations- und Erfahrungsformen bei ihnen etwa in interaktiven oder partizipatorischen Handlungsprozessen ereignen k\u00f6nnen. Insofern ist der Container im Container-Art-Projekt auch als eine Art&nbsp;<em>Unwahrscheinlichkeits-Generator&nbsp;<\/em>vorzustellen ohne selbst Kunst, sondern eben ein Potential f\u00fcr die Erm\u00f6glichung von Kunst zu sein.<\/p>\n\n\n\n<p>Ob die derart gegebene Option auf Kunst zumindest tempor\u00e4r einzul\u00f6sen ist, h\u00e4ngt wesentlich davon ab, wie der Container tats\u00e4chlich jeweils bespielt wird. Daher bedarf es&nbsp;<em>pragmatisch&nbsp;<\/em>gesehen unbedingt einer Art Intendanz, von der Vorschl\u00e4ge zur Bespielung entwickelt, ausgew\u00e4hlt aber auch etwa durch Wettbewerbe oder Einladungen motiviert werden sollten. Wann immer das Erreichen k\u00fcnstlerischer Qualit\u00e4t mit dem Container-Art-Projekt angestrebt wird, hat als Kriterium f\u00fcr die Programmgestaltung einer solchen Bespielung zu gelten, dass es dadurch zu einer m\u00f6glichst hochgradigen und sinnreichen Erm\u00f6glichung des Unwahrscheinlichen f\u00fcr die Beteiligten kommen kann.<\/p>\n\n\n\n<p>Wie erfolgreich das k\u00fcnftig gelingt ist einerseits davon abh\u00e4ngig, was an inspirierendem Potential in der jeweiligen Programmkonzeption und ihrer materialen Umsetzung steckt. Neben einer intensiv zu leistenden \u00f6ffentlichkeitswirksamen Vermittlung dieser Faktoren spielt indes vor allem auch die Bereitschaft des&nbsp;<em>Publikums&nbsp;<\/em>eine gro\u00dfe Rolle, das eigene mentale Potential an Interessen und Bef\u00e4higungen in das Projekt einzubringen und zu entwickeln. Diese gesamten Voraussetzungen m\u00fcssen bedacht werden, wenn \u00fcber die Berechtigung des k\u00fcnstlerischen Anspruchs von transmaterialistisch operierenden Projekten generell und des Container-Art-Projekts speziell geurteilt wird. Alle zur Entscheidung dar\u00fcber gef\u00fchrten Diskurse haben sich jedenfalls an dem hier f\u00fcr relevant gehaltenen<\/p>\n\n\n\n<p>Kriterium zu orientieren, ob etwas die&nbsp;<em>Verwirklichung&nbsp;<\/em>von Unwahrscheinlichem hat&nbsp;<em>wahrscheinlicher&nbsp;<\/em>werden lassen. (1)<\/p>\n\n\n\n<p>Diese realistische und vermeintlich auch relativistische Einsch\u00e4tzung mag im Kontrast zu der inzwischen auch im Kunstbereich \u00fcblichen Werberhetorik etwas ern\u00fcchternd wirken. Dabei ist es uns doch l\u00e4ngst bewusst: Auch die besten Medikamente machen es g\u00fcnstigstenfalls nur wahrscheinlicher, ges\u00fcnder zu werden. Entscheidend sind die&nbsp;<em>guten Gr\u00fcnde<\/em>, die uns hoffen lassen, dass unsere Heilungschancen mit ihnen h\u00f6her sind, als wenn der pure Zufall regierte. Mehr l\u00e4sst sich jedenfalls \u00fcber Kunstprojekte und ihre tats\u00e4chliche \u00e4sthetische Wirksamkeit glaubhaft auch nicht behaupten. Insofern ist das Projekt und sein Name C<em>A<\/em>P als Absichtserkl\u00e4rung zur Einl\u00f6sung eines derartigen Versprechens ein- und wert zu sch\u00e4tzen.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>* Siehe dazu speziell die Dissertation von Christiane Wehr: Freiraum frei r\u00e4umen.&nbsp;<em>Ein inflation\u00e4r<\/em><\/p>\n\n\n\n<p><em>gebrauchter Topos wird entsedimentiert<\/em><\/p>\n\n\n\n<p>\udbff\udc01&nbsp;http:\/\/archiv.ask23.de\/draft\/archiv\/md47_fachliteratur\/436-7.html<br>** Vgl. Michael Lingner: Erm\u00f6glichung des Unwahrscheinlichen.&nbsp;<em>Von der Idee zur Praxis \u00e4sthetischen<\/em><\/p>\n\n\n\n<p><em>Handelns\u2026<\/em><\/p>\n\n\n\n<p>\udbff\udc01&nbsp;http:\/\/archiv.ask23.de\/draft\/archiv\/ml_publikationen\/kt94-3_de.html&nbsp;(1)<\/p>\n\n\n\n<p>Nat\u00fcrlich h\u00e4ngt es dann immer noch von einer gut entwickelten Urteilskraft ab, dass nicht unwahrscheinlicher Bl\u00f6dsinn f\u00fcr Kunst gehalten wird. Denn f\u00fcr etwas nicht blo\u00df quantitativ Gegebenes muss jedes Kriterium verst\u00e4ndig&nbsp;<em>angewendet&nbsp;<\/em>werden und es vermag etwa bei Qualit\u00e4tsfragen nicht wie eine Maschine&nbsp;<em>automatisch ein Ergebnis generieren.<\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Prof. Michael Lingner \u201eFrachtbrief\u201c zum Container-Art-Project I) Es kommt immer h\u00e4ufiger vor, dass auch ganz [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":[],"categories":[11],"tags":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/container-art-project.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/78"}],"collection":[{"href":"https:\/\/container-art-project.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/container-art-project.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/container-art-project.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/container-art-project.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=78"}],"version-history":[{"count":2,"href":"https:\/\/container-art-project.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/78\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":355,"href":"https:\/\/container-art-project.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/78\/revisions\/355"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/container-art-project.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=78"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/container-art-project.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=78"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/container-art-project.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=78"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}